Anwendungen für Inneren 
 
und Äußeren Frieden 
 


Maßnahmen für inneren und äußeren Frieden

Durch die INTEGRALE LEBENS-PRAXIS = SINN und ERFÜLLUNG finden!

Die Integrale Lebenspraxis (ILP) zielt auf die Entfaltung des ganzen Menschen ab und entwickelt die vier Aspekte des Seins - Verstand, Gemüt, Körper, Bewusstsein - indem sie mit ihren Methoden effektives und schnelles, persönliches Wachstum fördert. Integral bedeutet hier: umfassend, ganzheitlich und ausbalanciert.

Die ILP führt dazu, als Mensch klarer, freier, authentischer, liebevoller und wahrhaftiger zu leben. Dies wiederum öffnet für die Aussöhnung mit sich selbst, mit den Menschen und mit Natur und Kosmos. Das eigene Leben wird dadurch ganz, real und wahr; neue Dimensionen der Wahrnehmung eröffnen sich.


Die integrale Landkarte

Durch die schrittweise Erstellung einer „integralen Landkarte“ werden nach und nach die Areale der Persönlichkeit entdeckt und das Terrain des eigenen Gewahrseins erschlossen. Die dadurch wachsende Fähigkeit zur Einnahme verschiedener Perspektiven fördert innere und äußere Klarheit, Präsenz, Flexibilität und Vitalität in allen Bereichen des Lebens.

Die integrale Landkarte entsteht durch die AQAL-Methode, welche die vier Dimensionen des Seins („Quadranten“ Innen/Außen/Individuell/Kollektiv), die entwicklungspsychologischen Stufen, alle Lebensbereiche, den Charakter-Typus und die Bewusstseinszustände einbezieht. Mit Hilfe der so entstehenden Landkarte lassen sich innere und äußere Erfahrungen leicht einordnen und auch scheinbar Widersprüchliches auflösen.


Der Weg der Achtsamkeit

Das Praxis-Programm der ILP ist inspiriert von der japanischen Kultur der Achtsamkeit. In den traditionellen Künsten Japans spielt Achtsamkeit seit jeher eine zentrale Rolle. Neben der bekannten Emsigkeit und gelebten gegenseitigen höchsten Rücksichtnahme finden sich im Alltag der Japaner auch überall Orte und Zeiten der Stille und Schlichtheit, wo der Mensch innehalten kann, um sich dem reinen Sein zu öffnen. Achtsamkeit und Sinn imprägnieren das Leben der Japaner und dies lässt sie zu den ältesten Menschen der Erde werden.

Insbesondere die Würdigung der Dualität des Menschen als physisches und auch psychisches Wesen unterscheidet die Bewegungskünste Japans vom westlichen Sport-Gedanken, wo körperliche und geistige Übung getrennt betrachtet werden und zudem ein Wettbewerbsgeist vorherrscht.

Die drei Bereiche der ILP

Mittels dreier Künste werden alle Aspekte des Seins berührt. Wissen, Erkenntnisse und Erfahrungen werden in ihrem Bezug zur individuellen integralen Landkarte eingeordnet und, ausgehend von persönlichen Ressourcen, nach und nach erweitert und schließlich in Handlungsimpulse umgesetzt. Hierbei wird insbesondere darauf geachtet, dass Gedanken, Worte und Taten kongruent zueinander sind, um erfolgreich notwendige Veränderungen im Leben nachhaltig umsetzen zu können.


Aiki-Do - Die Kunst des Friedens

Die sanfte körperliche Praxis des Aiki-Do führt zuerst zu körperlicher Zentrierung und Erdung. Von da aus werden Wille und Entschiedenheit gestärkt. Im Weiteren wird durch eine Dynamisierung der Bewegungen die Fähigkeit zur Herstellung eines Fließgleichgewichtes vermittelt. Denn, es ist nicht das Ziel, einen Gleichgewichtsverlust unbedingt zu vermeiden. Dies führt lediglich zu Starrheit und Unbeweglichkeit. Vielmehr gilt es die Fähigkeit zur schnellen Wiederherstellung von physischem und psychischem Gleichgewicht zu verbessern.

Ein zweiter, wichtiger Bereich ist das Finden und Öffnen der emotionalen Mitte. Durch respekt-betonte Partnerübungen gilt es, jeweils eine harmonische Distanz zu finden, in Beziehung zu treten und sich einem WIR zu öffnen, das die Summe der Individuen übersteigt. Dies sensibilisiert die Selbstwahrnehmung und vermittelt eine völlig neue Erfahrung von symmetrischen Beziehungen und Synergien. Ebenso, wie auf der körperlichen Ebene, wird auch hier im Verlauf des Fortschritts dynamisiert und mit mehreren Partnern gleichzeitig gearbeitet. Ein dadurch erzeugter Bewegungs-/Beziehungs-Flow bereichert dabei das Sich-in-Beziehung - Erfahren auf ganz neue Weise.

Insgesamt führt die Methode (Do) des AIKI (Harmonisierung vitaler Lebenskraft) sehr schnell zur Positivierung der Gemütsverfassung und ermutigt zur Veränderung.


IKIGAI - den Lebenssinn finden

Ikigai wird auch die Kunst der Hundertjährigen genannt. IKI bedeutet „Leben“ und GAI bedeutet „Wert, Grund“. Es ist eine Technik zur Selbsterforschung die Einen zur Findung des persönlichen Lebenssinns im Feld zwischen Leidenschaft, Beruf, Aufgabe und Berufung finden lässt. Dies führt zu höchster Lebenszufriedenheit und ist Voraussetzung für Resilienz.


SHINRIN YOKU – Natur-Erfahrung

Wörtlich bedeutet SHINRIN YOKU „Baden in der Sphäre des Waldes“.

Schon lange ist bekannt, dass der regelmäßige Aufenthalt in der Natur einen sehr positiven Effekt auf Geist und Gemüt des Menschen hat. Insbesondere der Wald erfüllt alle Sinne mit aufbauenden Energien von Fülle und Vitalität. Übungen der Kontemplation und Meditation verstärken diesen Effekt und vermitteln ein tiefenökologisches Gefühl der All-Verbundenheit: des Gehalten-Seins in, und Getragen-Seins von der Schöpfung. Zuversicht und wachsender Mut stärken das Gemüt und die Entschlusskraft.